Wie prägen gesellschaftliche Machtverhältnisse, die eigene Positionierung und rassistische Wissensbestände unseren Blick auf Schule, Unterricht und Schüler*innen? Und was bedeutet eine rassismuskritische Haltung für die eigene pädagogische Praxis?
Der Workshop lädt Lehrkräfte dazu ein, sich mit Rassismus als gesellschaftlichem Macht- und Ungleichheitsverhältnis auseinanderzusetzen und die eigene gesellschaftliche Positionierung sowie die eigene Rolle als Lehrperson zu reflektieren. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie gesellschaftlich geprägte Bilder, Zuschreibungen und Normalitätsvorstellungen in den Schulalltag hineinwirken – etwa durch Medien, Schulbücher und Unterrichtsmaterialien, aber auch durch alltägliche Wahrnehmungs- und Handlungsmuster.
Der Workshop bietet einen Raum, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten in der eigenen Rolle zu reflektieren und eine rassismuskritische sowie diskriminierungssensible pädagogische Haltung weiterzuentwickeln.
Zur Referentin
Ely Almeida Rist
Schwarz (sie/ihr) – ist Trainerin der politischen Bildung und systemische Organisationsentwicklerin mit Schwerpunkten in Rassismuskritik, Empowerment und diskriminierungssensibler Bildungsarbeit.
Organisatorische Hinweise
Empfohlen für Lehrkräfte der Klassenstufen 1 bis 6
Eine Teilnahme ist auch für Lehrkräfte höherer Klassenstufen möglich – vorbehaltlich freier Plätze.
Geeignet für folgende Unterrichtsfächer:
Vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Ethik/Lebenskunde, Sachkunde, Kunst, Musik, Fremdsprachen sowie fächerübergreifende Themen wie Friedens- und Demokratieerziehung.
Fördert folgende Kompetenzen:
Medienkompetenz und Filmanalyse: Medienerfahrungen austauschen und kommunikativ nutzen, Reflexions- und Evaluationsfähigkeit stärken, Wahrnehmung schulen, Medien sinnvoll im Unterricht einsetzen sowie gesellschaftspolitische Inhalte reflektieren.
Methodenkompetenz im Bereich Demokratiebildung.
Zeit: 04.12.2026 15.30-18.00 Uhr
Interaktiver online Workshop
kostenlos